Der Bahnhof Selb Stadt in den sechziger Jahren
Der Bahnhof Selb Stadt in den sechziger Jahren
Der Bahnhof Selb Stadt in den sechziger JahrenSelb-Plößberg, der bayerische GrenzbahnhofDer alte Bahnhof auf einer PostkarteDas Empfangsgebäude des alten BahnhofsDer alte LokschuppenEröffnungszug der Strecke Selb Stadt-HolenbrunnDer Bahnhof Selb Stadt im Jahr 1914Umfangreiche Gleisanlagen in der BlütezeitBlick auf die Gleisanlagen - im Vordergrund die ehemalige GüterhalleDie Brücke über den SchafbachDer Bahnhof Selb Stadt steht unter DenkmalschutzTechnische Einrichtung des StellwerksTechnische Einrichtung des StellwerksTechnische Einrichtung des StellwerksDas Betriebswerk im Jahr 1976Dampfbetrieb im Bahnhof Selb StadtAusfahrt Richtung HolenbrunnFlügelbahn zur Porzellanfabrik Hutschenreuther Abteilung ASpitzkehre an der FlügelbahnLadestelle Oberer MarktGleisanlagen der Porzellanfabrik HeinrichEhemalige Trasse der FlügelbahnEhemalige Haltestelle Oberer MarktEhemalige Trasse entlang der Geschw.-Scholl-Straße

Eisenbahn in Selb
Selb lag bis Mitte des 19. Jahrhunderts eher abseits der Verkehrsströme und neu entstehenden Eisenbahnen. Dies änderte sich im Jahr 1865, als Hof zur Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen zum böhmischen Eger (heute Cheb, in der Tschechischen Republik gelegen) zusammen mit dieser Stadt eine verbindende Eisenbahnlinie bauen ließ.
Die Strecke zweigte vom Bahnhof Oberkotzau an der Strecke Bamberg - Hof nach Osten ab und erreichte über Rehau und Schönwald schließlich Selb-Plößberg, den bayerischen Grenzbahnhof dieser Linie. Nach Durchfahren der Orte Asch und Franzensbad wurde Eger erreicht. Der Betrieb, der am 01. November aufgenommen wurde, war an die Königlich Bayerische Staatsbahn verpachtet worden, weswegen die Linie auch weithin als "Pachtbahn" bezeichnet wurde.
Selb hatte nun einen eigenen Bahnhof, der zwar ca. drei Kilometer von der Stadt entfernt lag, aber trotzdem die Wirtschaft ankurbelte.
Unter anderem bedingt durch den großen Selber Stadtbrand vom 18. März 1856 und der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit hatte Lorenz Hutschenreuther 1857 die erste Porzellanfabrik in Selb gegründet. Ihr sollten noch eine große Anzahl folgen (u.a. Rosenthal Porzellan, Heinrich & Co, Krautheim, Zeidler, etc.). Vor allem Kohle und Rohstoffe konnten nun per Bahn in die Nähe von Selb transportiert werden. Die Situation blieb aber trotz allem unbefriedigend, da die Unternehmer nach wie vor auf Fuhrwerke angewiesen waren um zur Bahnstation zu gelangen.
Auf Betreiben der Stadt und besonders des Unternehmers Lorenz Hutschenreuther konnte schließlich am 25. Oktober 1894 die Stichstrecke von Selb-Plößberg zum Bahnhof Selb Untere Stadt eröffnet werden.
Der Sackbahnhof lag in etwa dort, wo sich noch heute das Gebäude der ehemaligen Oberrealschule befindet. Die Station war mit allen für einen Endpunkt notwendigen Ausstattungen versehen, wovon der Lokschuppen sogar noch heute existiert.
Auf Kosten der Firma Hutschenreuther wurde noch eine Güterbahn vom Bahnhof zur Porzellanfabrik Ludwigsmühle, der späteren Abteilung A, gebaut. Neben diesem Fabriksgleis verfügte Selb schon damals über eine beachtliche Anzahl von Werksanschlüssen, die für ein entsprechendes Güteraufkommen sorgten und die Anlagen der Station schon bald zu klein werden ließen.
Aufgrund des wachsendes Verkehrs und dem Bedarf einer Direktverbindung in Richtung Wunsiedel und Marktredwitz kam es zum Bau der Lokalbahn von Selb nach Holenbrunn (an der Hauptstrecke von Hof über Marktredwitz nach Regensburg).
Mit dem Bau der Lokalbahn von Selb nach Holenbrunn (an der Hauptstrecke von Hof über Marktredwitz nach Regensburg) mit gleichzeitiger Verlegung des Bahnhofsareals in den Norden der Stadt beginnt die neuere Geschichte der Eisenbahn in Selb. Die Lokalbahn nach Holenbrunn wurde am 01. Mai 1914 eröffnet.
Das für eine Nebenbahn sehr repräsentative Empfangsgebäude des Bahnhofes wurde vom Architekten Professor Fritz Klee konstruiert, ist bis auf einige wenige Details heute noch original erhalten und steht unter Denkmalschutz.
Die sehr umfangreichen Gleisanlagen des Bahnhofs Selb Stadt erstreckten sich ehemals über eine Länge von ca. 1.090 m. Sechs Bahnhofsgleise mit Nutzlängen bis zu 283 m lagen vor dem Empfangsgebäude. Dabei lag Gleis 6 entlang einer Freiladerampe und war an seinem östlichen Ende über eine Weichenverbindung an eine Kopframpe angeschlossen. Gleis 1 lag in westlicher Richtung vom Empfangsgebäude wegführend an der Rampe der neuen Güterabfertigung. Die originale Güterhalle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. In seiner weiteren Fortsetzung endete Gleis 1 im Ausziehgleis des Güterbahnhofes, nun als Gleis 9 bezeichnet. Dieses Gleis 9 wurde erst 1952 zusammen mit dem Bau des Stellwerks errichtet.
Der Güterbahnhof bestand aus sechs Lade-, bzw. Abstellgleisen mit bis zu 165 m Nutzlänge. Als Zusatzausrüstung waren in Gleis 10 eine Straßenrolleranlage eingebaut, von wo aus Güterwaggons hauptsächlich für die sogenannte "Papiermühle" (eine am Selbbach gelegene Papierfabrik) aufgeladen wurden. Außerdem waren noch ein Lademaß (Gleis 11), eine Gleiswaage (Gleis 14) sowie ein Überladekran (Gleis 14) vorhanden. Eine weitere Straßenrolleranlage, im Volksmund auch "Culemeyeranlage" genannt, wurde um 1960 im Gleis 6b angelegt. Von hier aus wurden Güterwagen zur Firma Bohemia Cristall, der früheren Porzellanfabrik Krautheim, zugestellt. Diese Art der Wagenzustellung wurde in Selb als einer der letzten Straßenrollerbetriebe Deutschlands im Jahr 1995 eingestellt. Die große Unterstellhalle für die Kaelble-Zugmaschine des "Culemeyers" existiert heute noch oberhalb des östlichen Bahnhofkopfs. Unterhalb dieser Halle befanden sich zudem noch zwei Tanksäulen für Diesellokomotiven, die Anfang der 90er Jahre entfernt wurden.
Die Weichensteuerung erfolgte bis in die 50er Jahren per Hand. Hierfür befand sich im westlichen Bahnhofskopf ein alter aufgebockter Personenwagenkasten als Aufenthaltsmöglichkeit für die Rangierer. Dieser Wagenkasten existiert heute noch auf dem Gelände des am Bahnhofsareal angesiedelten Schrotthändlers. Interessanterweise prangte bis in die 90er Jahre das Zeichen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn mit Reichsadler an seiner Seite, ehe es der Zahn der Zeit endgültig entfernte. Erst 1952 wurden in den Weichen elektrische Antriebe eingebaut und hierfür an der westlichen Bahnhofsausfahrt ein Gleisbildstellwerk der Firma Standard Elektrik Lorenz (SEL, Suttgart, DrL-Stellwerk), bezeichnet als Sf (Selb Fahrdienstleiter), errichtet. Es war übrigens das erste Gleisbildstellwerk dieser Bauart mit Fahrstraßensteuerung in Deutschland überhaupt.
An der östlichen Bahnhofsausfahrt musste allerdings ein Zustimmungsstellwerk (bezeichnet als So - Selb Ost) gebaut werden, weil das gesamte Bahnhofsareal in einem langgestreckten Bogen lag, so daß der Zuständigkeitsbereich des Stellwerks So teilweise den Blicken des Stellwerks Sf entzogen war.
Der Stellwerksbetrieb in Selb endete schließlich 1985. Der Rückschritt zu handbedienten Weichen erfolgte. Das Gebäude des Stellwerks So wurde 1994, nachdem es neun Jahre ungenutzt blieb, abgerissen. Die technische Inneneinrichtung wurde jedoch durch den Modell- und Eisenbahnclub Selb gerettet und befindet sich nun im noch vorhandenen Gebäude Sf.
Aufgrund seiner, vor allem für den Güterverkehr, wichtigen Stellung erhielt der Bahnhof Selb Stadt von Anfang an, das heißt in den Jahren 1913-14, eine Bahnbetriebswerksanlage, die aber immer als Außenstelle des Bw Hof betrieben wurde.
Das am westlichen Bahnhofskopf gelegene Bw war von Anfang an mit einer 7,5 Meter langen Drehscheibe ausgerüstet, die in den 30er Jahren durch die heute noch existierende 16 Meter lange Drehscheibe ersetzt wurde. Der vierständige, Anfangs dreiständige Ringlokschuppen mit einer Schuppenstandnutzlänge von 14 Metern erhielt einen zweistöckigen Sozialanbau mit Werkstatt, Bad, Büro und Übernachtungsräumen für Lokpersonale. Außerdem waren im Freigelände noch ein Abstellgleis, ein Wasserkran mit angegliederter Untersuchungsgrube und ein kleiner Bekohlungskran mit zugehörigem Kohlenbansen (der über Gleis 8 gefüllt wurde) vorhanden.
Genutzt wurde das Bw von den übernachtenden Lokomotiven der Frühzüge, Streckenloks und Triebwagen für die Lokalbahn Selb - Holenbrunn, sowie der Rangierlok des Bahnhofes Selb Stadt. Bis 1981 befand sich auf den Ständen 3 und 4 noch eine Außenstelle der Signalmeisterei Hof. Außer der im Jahr 1975 verschrotteten Bekohlungsanlage und der im selben Jahr zugefüllten Untersuchungsgrube ist das Bw heute noch komplett.
Die Anlage wird durch den Modell- und Eisenbahnclub Selb/Rehau, der sie 1976 teilweise und ab 1981 komplett gepachtet hat erhalten und gepflegt. Seit 1997 steht das gesamte Bw und das Stellwerk unter Denkmalschutz.
Zum 01.01.2003 konnte der MuEC nach längeren Verhandlungen das Bw und das Stellwerk Sf von der DB AG kaufen.
Das östlich des Bahnhofes gelegene, weitverzweigte Industriebahnnetz hat seinen Ursprung in der 1894 eröffneten Flügelbahn zur Porzellanfabrik Hutschenreuther "Ludwigsmühle" (später Abt. A), die mit dem als Anschlussgleis weiter genutzten ehemaligen Streckengleis 1914 in den neuen Bahnhof eingeleitet werden mußte. Die Flügelbahn führte erst zur öffentlichen Ladestelle Ludwigsmühle, wo hauptsächlich Gesteine (vor allem Granit) und Holz aus den umliegenden Wäldern verladen wurden.
Der Privatanschluss Hutschenreuther Abt. A führte von der Ladestelle entlang der Pfaffenleithe Richtung Stadt und erreichte über eine Spitzkehre den Werkshof mit drei Gleisen für die Kohlenentladung und den Versand fertiger Waren. Trotz einer Überholung der Flügelbahn im Jahr 1966 wurde sie bereits 1971 stillgelegt und bis zum Abzweig am Oberen Markt abgebaut. Nach Eröffnung der Holenbrunner Strecke entstanden entlang des alten Streckengleises mehrere Gleisanschlüsse, genauso wie schon vorher vorhandene liegen blieben.
Über eingleisige Ladegleise verfügten das Granitwerk Netzsch (das als erstes in den 50er Jahren wieder demontiert wurde), das Elektrizitäts- und das Gaswerk.
Am Oberen Markt, auf Höhe der ehemaligen, gleichnamigen Haltestelle war ein öffentliches Ladegleis vorhanden, das hauptsächlich durch die in der Nähe ansässige Porzellanfabrik Paul Müller und durch Selber Kohlenhändler genutzt wurde.
Die Fabrik Hutschenreuther Abt. B erhielt ebenfalls einen Privatanschluss mit mehreren Weichen.
Am ausgedehntesten waren jedoch die Gleisanlagen des PA Rosenthal. Im Fabrikhof waren vier Weichen vorhanden, die die Gleise im Gelände verteilten. Zwischen beiden Fabriken waren zudem vier Abstellgleise, die von beiden Firmen genutzt wurden, vorhanden. Außerdem war am Ende des Industriegleises, in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie zwischen Erkersreuth und Selb-Nord (hier zweigte von 1894 bis 1914 das Streckengleis zum alten Bahnhof Selb Untere Stadt ab), ein Lokomotivschuppen für die Werkslokomotive der Firma Rosenthal vorhanden. Nach der Aufgabe der Lokomotivunterhaltung wurde das Rangiergeschäft durch die Deutsche Bundesbahn abgewickelt. Der großzügig dimensionierte Lokschuppen wurde forthin als Lager genutzt und musste erst 1995 der Spitzhacke weichen.
Im Westen der Stadt lag die Porzellanfabrik Heinrich & Co, die mit dem Bau der Holenbrunner Lokalbahn die Möglichkeit erhielt einen Gleisanschluss zu errichten. Die auf einem extra hierfür vorgesehenen Abstellgleis bereitgestellten Wagen für und von der Porzellanfabrik wurden auf dem langen Werksgleis durch eine fabrikeigene Dampfspeicherlokomotive befördert und im Werkshof verteilt. Die Gleisanlagen im Fabrikgelände wiesen neben Abstell- bzw. Ladegleisen auch eine Wagendrehscheibe und ein Lokomotivschuppengleis auf. 1948 wurde die feuerlose Dampfspeicherlok durch eine moderne Diesellokomotive der Lokomotiv- und Maschinenfabrik Gmeinder ersetzt, die bis zur Stillegung des Anschlußes 1977 im Einsatz war. Heute befindet sich die im Volksmund als "Hare-Bockl" bezeichnete Maschine im Bestand des Modell- und Eisenbahnclubs Selb/Rehau und wird im Lokschuppen Selb Stadt betriebsfähig erhalten. Das entlang einer romantisch wirkenden Birkenallee angelegte Heinrich-Gleis wurde 1977 schließlich abgerissen, da es dem Neubau einer Fabrikhalle teilweise im Weg war. Der in den fünfziger Jahren hier neu angelegte Schlachthof erhielt ebenfalls einen zweigleisigen Anschluss, der vom Werksgleis der Heinrich-Fabrik über eine interessante asymmetrische Dreiwegweiche abzweigte. Der Privatanschluss (PA) Städtischer Schlachthof wurde etwa um 1986 abgebaut.
Nach dem Krieg entstand als letzter Anschluss schließlich das Gleis zur Maschinenfabrik Gebrüder Netzsch. Zusammen mit dem Abbau der Flügelbahn wurden auch der PA Elektrizitätswerk, der PA Gaswerk und die Ladestelle Oberer Markt demontiert. Der Anschluss der beiden Porzellanfabriken Rosenthal und Hutschenreuther wurde nach Aufgabe der Bahnverladung im Mai 1986 abgerissen. Somit war als letzter Anschluß noch der der Maschinenfabrik Netzsch übriggeblieben. Nach längerer Nichtnutzung wurde er mitsamt dem Zufahrtsgleis im November 1996 im Zuge des Bahnhofsrückbaus abgebaut. Das Ende der umfangreichen Anschlussgleise in Selb ist somit erreicht. Kein nutzbares Gleis existiert mehr.
Ein erster gravierender Eingriff in die Gleisanlagen von Selb Stadt erfolgte im Jubiläumsjahr der Deutschen Eisenbahnen 1985. Im Sommer diesen Jahres rückte der Abbautrupp der Deutschen Bundesbahn an und entfernte eine größere Anzahl von Weichen und Gleisen. So wurden Gleis 5 komplett und Gleis 3 zur Hälfte (das Stück zwischen Bahnhofsgebäude und östlicher Ausfahrt) entfernt.
Im Güterbahnhof wurden die Gleise 11, 13, 14 und 15, sowie das Ausziehgleis 9 abgebaut. Gleis 2 führte an der Güterhallenrampe nun in Gleis 1 und die Weichenverbindungen an beiden Bahnhofsausfahrten wurden vereinfacht.
Wesentlich schlimmer wirkt sich aber der letzte durchgeführte Gleisrückbau im Bahnhof Selb Stadt aus. Nachdem der Güterverkehr zwischen Oberkotzau und Selb Stadt 1996 stillgelegt wurde und da der Triebwagen im Rahmen des "Bayern-Takt-Verkehrs" nur ein Gleis zur Ein- und Ausfahrt benötigt, beschloß die privatisierte Deutsche Bahn AG die von ihr nun nicht mehr genutzten Gleise zu demontieren und zu verschrotten. Eine private Schrottfirma begann am 11.11.1996 mit dem Abbau der Bahnhofsgleise und aller Güterbahnhofsgleise. Außerdem wurden sämtliche Weichen ausgebaut.
Der "Bahnhof" Selb Stadt besteht mittlerweile nur noch aus einem Gleis. Eine gerade einmal hundertjährige Eisenbahngeschichte in Selb steht somit vor ihrem endgültigen Ende.
Auch die ehemals in Selb in großer Zahl vorhandenen Werksgleisanschlüsse existieren nicht mehr.
Das Ladegleis des Granitwerks Netzsch wurde als erstes in den 50er Jahren demontiert.
Das entlang einer romantisch wirkenden Birkenallee angelegte Gleis zur Porzellanfabrik Heinrich wurde 1977 abgerissen, da es dem Neubau einer Fabrikhalle teilweise im Weg war.
Der Privatanschluss (PA) Städtischer Schlachthof wurde etwa um 1986 abgebaut.
Der Privatanschluss Hutschenreuther Abt. A wurde trotz einer Überholung der Flügelbahn im Jahr 1966 bereits 1971 stillgelegt und bis zum Abzweig am Oberen Markt abgebaut.
Zusammen mit dem Abbau der Flügelbahn wurden auch der PA Elektrizitätswerk, der PA Gaswerk und die Ladestelle Oberer Markt demontiert.
Der Anschluss der beiden Porzellanfabriken Rosenthal und Hutschenreuther wurde nach Aufgabe der Bahnverladung im Mai 1986 abgerissen. Der großzügig dimensionierte Rosenthal-Lokschuppen wurde forthin als Lager genutzt und musste erst 1995 der Spitzhacke weichen.
Somit war als letzter Anschluss noch der der Maschinenfabrik Netzsch übriggeblieben. Nach längerer Nichtnutzung wurde er mitsamt dem Zufahrtsgleis im November 1996 im Zuge des Bahnhofsrückbaus abgebaut.

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