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Die Dampflokomotive BR 64 019
Das Prunkstück des Vereins ist ohne Zweifel die 1927 mit der Fabriknummer
20 731 von Henschel gebaute Einheitsdampflok 64 019.
Die Lok ist zwar nicht betriebsfähig (dies scheitert an den immensen
Kosten die eine
Inbetriebnahme verursachen würde), präsentiert sich aber in einem
äußerlich einwandfrei konserviertem Zustand. Das rollfähige Exponat
wird immer wieder bei Veranstaltungen des MuEC auf der Drehscheibe der
Öffentlichkeit gezeigt, bestaunt und fotografiert.
Die Lokomotive verbrachte ihr mittlerweile fast 80 Jahre langes "Leben" nahezu ausschließlich in Nordbayern (bis auf ein kurzes Intermezzo bei der LVA (Lokomotiv-Versuchs-Anstalt) und gehörte seit dem 01. Januar
1930 ununterbrochen der Direktion Nürnberg an, was auch durch die
Auflösungen der RBD Würzburg und der BD Regensburg bedingt war, bei
denen die Heimatbetriebswerke der Lok an Nürnberg fielen.
Als eine der ersten 64er wurde die Nr. 019 an die DRG ausgeliefert und bei der
LVA
Berlin-Grunewald in mehreren Versuchsfahrten erprobt. Die Vergleichsfahrt vom
07.05.1928 mit der preußischen T12 74 1098 ist im Jahr 1931 sogar in
einem Bericht an das Reichsbahn-Zentralamt in Berlin erwähnt worden
(veröffentlicht in "Melcher, Peter: Die Baureihe 64 - Der
legendäre Bubikopf, EK-Verlag, Freiburg 1987, S. 41 - 44")
.
Nach dem Ausscheiden aus dem Betriebsdienst der DB wurde die Lok als ein
mögliches Denkmal für die Stadt Weiden vorgesehen. Nach der Zerschlagung
dieser Pläne, der Übernahme in den Museumsbestand des MuEC und der
Überführung der Lok im Schlepp einer 211 über Marktredwitz,
Holenbrunn und Thiersheim nach Selb begann 1979 die Restaurierung von
64 019,
die in ehrenamtlicher Tätigkeit in der Freizeit der Vereinsmitglieder
geschah.
Nach Abschluß der letzten Feinarbeiten konnte die Lok 1989
erstmals in strahlender Neulackierung mit klassisch schwarzem Kessel und rotem
Fahrwerk der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Seitdem ist
64 019 im
Lokschuppen Selb Stadt abgestellt und wartet auf eine mögliche
betriebsfähige Reparatur und ein zweites Leben.
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Technische Daten
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Hersteller:
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Henschel & Sohn, Kassel
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Betriebsnummer:
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64 019 (ab 1968 064 019-3)
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Fabriknummer:
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20731
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Baujahr:
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1927
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Bauart:
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1´C1´ h2 / Pt 35.15
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Länge über Puffer:
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12,40 m
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Leistung:
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950 PSi
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Höchstgeschwindigkeit:
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90 km/h
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Gewicht:
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74 t
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Vorbesitzer:
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Deutsche Bundesbahn
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im Verein seit:
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Mai 1979
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Stationierungen
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Heimat-Bw:
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RBD, bzw. BD:
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Zeitraum:
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LVA Grunewald
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Berlin
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09.02.1928 - 25.05.1928
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Aschaffenburg
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Würzburg
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26.05.1928 - 07.02.1929
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Würzburg
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Würzburg bzw. Nürnberg
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08.02.1929 - 28.10.1931
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Nürnberg Hbf
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Nürnberg
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29.10.1931 - 03.11.1932
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Bayreuth
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Nürnberg
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04.11.1932 - 02.06.1636
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Gemünden / Main
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Nürnberg
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03.06.1936 - 12.09.1965
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Aschaffenburg
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Nürnberg
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13.09.1965 - 23.12.1972
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Kirchenlaibach
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Nürnberg
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24.12.1972 - 03.04.1973
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Aschaffenburg
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Nürnberg
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04.04.1973 - 10.07.1973
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Weiden
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Nürnberg
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11.07.1973 - 10.09.1973
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z 10.09.1973
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a 06.03.1974
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abgest. in Weiden
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07.03.1974 - 04.05.1979
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Selb Stadt
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Vereinsbesitz MuEC
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05.05.1979 - heute
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